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Sandra Hill „The Very Virile Viking“ - Ericsson 03

Der dritte Band und somit der Abschluss der Trilogie über die Ericsson-Brüder. Dieses Mal geht es um Magnus, der mit seiner zahlreichen Nachkommenschaft durch die Zeit ins heutige Amerika reist, um wie bereits seine Brüder Geirolf und Jorund mit der modernen Welt konfrontiert zu werden.

Kommentar: Auch der dritte Ericsson ist ein wahrer Traum von einem  Alpha-Männchen. Zum Glück beweist Sandra Hill viel Humor, da das Ganze sonst zu schmalzig wäre. Besonders bei den Wortverdrehungen, die Magnus und seine Sprösslinge fabrizieren, wurde ich an die berühmte „Why-a-duck“-Geschichte aus dem Marx-Brothers-Streifen „The Cocoanuts“ erinnert.

Bewertung: 8 von 10 Punkten

1.10.07 14:25, kommentieren

Mittwoch, 3. Oktober 2007

Hier noch mal ein kleiner Rückblick auf meine gelesenen Bücher im September:

Beste Bücher: "Küsse im Chaos" von Elaine Winter - habe selten so herzlich gelacht und mich schon lange nicht mehr so gut amüsiert wie mit diesem Buch. Nicht zu abgehoben, aber doch herrlich überdreht und sehr romantisch.
"Im Bann des Vampirs" von Karen M. Moning – diesen Roman fand ich mehr als spannend, vor allem da abseits des bisherigen Highlander-Plots, und ich bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzung. Die Ich-Form hat mir sehr gut gefallen, da sie die Spannung auf die bevorstehenden Ereignisse steigert.
Schlechtestes Buch: "Skogland" von Kirsten Boie - eines der wenigen Bücher, die ich nicht beendet habe. Ich habe die letzten beiden Drittel dann nur mehr überflogen, um wenigstens die Genugtuung zu haben zu wissen, wie es ausgeht. Die Geschichte - eigentlich für junge Leser verfasst - ist einerseits sehr kindlich, andererseits sehr traumatisch - konnte ich irgendwie nicht in Einklang bringen.

1 Kommentar 3.10.07 07:58, kommentieren

Freitag, 5. Oktober 2007

Gemeinsam mit einer Freundin habe ich mir gestern im Kino „Rezept zum Verlieben“ mit Catherine Zeta-Jones und Aaron Eckhart angesehen und war angenehm überrascht, dass der Film nicht so laut und übertrieben ist, wie der Trailer vermuten lässt. Die einzelnen Handlungsstränge sind ausgewogen, keine Situation beherrscht die anderen. Kleines Manko: Im Gegensatz zu der langsam aufgebauten Handlung sehr abruptes Ende. Dennoch ein Film, der als DVD in meine Sammlung wandern wird – ebenso der geniale Soundtrack!!
Sinnlicher Nebeneffekt – bei den kulinarischen Genüssen, die uns ständig vor Augen geführt wurden, kam der Appetit. Daher waren wir nach dem Kino noch italienisch essen. Was sonst. *gggg*

5.10.07 08:32, kommentieren

Cheryl Sterling “What Do You Say to a Naked Elf?”

Als an Janes Auto ein Reifen platzt, ihr ein Kaninchen vors Auto rennt und sie schließlich an einem Baum landet, ahnt sie nicht, dass damit der Ärger erst richtig losgeht. Merkwürdig gekleidete Männer kommen ihr zu Hilfe und bevor sie es sich versieht, hat sie ein Portal zur Elfenwelt Lowth passiert, wo sie sich für den Mord an einem Gestalt wandelnden Elf, der ihr als Kaninchen unter die Räder gekommen ist, verantworten soll. Einziger Lichtblick ist Charlie, ihr Anwalt, der von Jane wider Willen fasziniert ist.

Kommentar: Dieses Buch löst sehr zwiespältige Eindrücke in mir aus. Es ist ein absolut tolles Buch. Die Heldin – ewig plappernd, mit ziemlich schrägem Humor, die den eher zurückhaltenden, rationellen Held zeitweise in den Wahnsinn treibt. Auch die Fantasy-Geschichte dahinter – teilweise das Genre persiflierend – lässt sich gut an. Bis zu den letzten zehn Seiten, auf denen sich dann alles in einem Candid-Camera-Szenario auflöst. Es wirkt, als ob die Autorin auf ihrem Weg durch die Geschichte vergessen hätte, wie eigentlich der Hauptplot aussieht. Schade.

Bewertung: 6 von 10 Punkten

1 Kommentar 6.10.07 19:57, kommentieren

James Patterson „Der Zerberus-Faktor“ - Maximum Ride 02

Max und ihre Geschwister sind das Ergebnis eines genetischen Experiments. Sie sind aus dem Laboratorium ausgebrochen, in dem sie aufgewachsen sind, und seitdem auf der Flucht, verfolgt von den Erasern, einer Kreuzung von Menschen und Wölfen. Doch gerade als sie glauben, den Klauen der Verfolger entkommen zu sein, wird einer von ihnen schwer verletzt, und nur das FBI kann ihnen noch helfen. Das Haus, in dem sie Zuflucht finden, ist für die Kinder wie ein Paradies. Auch wenn sie nun gezwungen sind, zur Schule zu gehen. Doch Max hat daneben noch andere Hausaufgaben zu erledigen - die gefundenen Dokumente zu entschlüsseln, herauszufinden, wann und wie sie die Welt retten soll, und zu lernen, sich dem gefährlichsten Gegner von allen zu stellen - sich selbst. Denn wenn sie in den Spiegel blickt, trägt ihr Gesicht die Züge eines Erasers.

Kommentar: Ein weiterer Roman der Maximum-Ride-Serie, die mir sehr gut gefällt. Auch dieser Roman hat wieder alles, was einen guten Abenteuer-Roman ausmacht: Spannung, eine Quest, Hinterlist und Tücke, Witz und sympathische Heldinnen und Helden. Obwohl dieser weitere Puzzlestein der Reihe über die Vogelkinder gut erzählt ist und sich leicht und gern lesen lässt, gibt es am Ende ein irritierendes und unlogisches Handlungselement, das den Leser verwirrter als bei einem Cliffhanger zurücklässt. Ich hoffe, dass die Geschehnisse zufrieden stellend aufgeklärt werden, werde aber die Serie auf jeden Fall weiter lesen.

Bewertung: 7 von 10 Punkten

8.10.07 09:42, kommentieren

Mittwoch, 10. Oktober 2007

Was soll ich sagen? Der Wahnsinn hat mich gepackt. Innerhalb von zwei Tagen habe ich bei amazon sieben Bücher bestellt: Jean Johnsons erste drei Bände der Sons-of-Destiny-Serie (The Sword, The Master, The Wolf), „An enchanted Season“ mit Jean Johnson, Erin McCarthy, Nalini Singh und Maggie Shayne sowie Christina Dodd "Scent of Darkness" und "Touch of Darkness" und die "Tapestry"-Anthologie mit Lynn Kurland, Sherrilyn Kenyon, Karen Moning und Madeline Hunter.

So viel zu „Ich kaufe heuer keine Bücher mehr – neeeeiin, woher denn!“. *grml*

1 Kommentar 10.10.07 09:55, kommentieren

Donnerstag, 11. Oktober 2007

Gestern hat sich die Wiener Forums-Runde getroffen, und es war sehr, sehr nett. Und wieder so viele neue Buchtipps. Hm, ich ahne Schlimmes für mein Kreditkartenkonto.

Vor dem Treffen war ich noch mit einer Freundin in einer Buchhandlung, um mir Patricia Briggs „Ruf des Mondes“ zu besorgen. Auf meine Frage hin, ob es denn schon verfügbar ist (was ich zugegebenermaßen bereits wusste), erhielt ich die Antwort „Briggs? – Hamma nicht.“

Sorry, lieber Bucheinzelhandel – ich weiß, dass es auch sehr bemühtes und engagiertes Verkaufspersonal gibt, aber nach solchen Erlebnissen habe ich absolut kein schlechtes Gewissen mehr, bei amazon & Co zu bestellen. Aber es keimt in mir immer noch das zarte Pflänzchen der Hoffnung, eines Tages MEINE Buchhandlung zu finden. Nicht nur mit kompetenter Beratung, sondern auch ohne wie auch immer gearteten Seitenblicken ob der Lektüre meiner Wahl.

11.10.07 09:16, kommentieren